„Nordost hat eine starke emotionale Wirkung und konfrontiert einfühlsam
mit der menschlichen Geschichte dreier Frauen am Übergang in eine Tragödie.“
(Dramaturgia Italiana, Roberta Balduzzi, 17.06.2010)
„Ein Drama über die Hölle - wie sie nur Menschen erschaffen können.“
(Festival Zeitung Varna / Sofia, Bulgarien, 04.06.2010)
„Eine der intensivsten Absagen an die Gewalt, die möglich sind.“
(Augsburger Allgemeine, Dagmar Königsdorfer, 05.04.2010)
„Sein Text ist von einer emotionalen Dichte,
die den Zuschauer nicht mehr losläßt.“
(FAZ, Claudia Schülke, 10.10.2009)
„Es ist in vielerlei Hinsicht ein Geniestreich, aus dem Drama
an der Dubrowka, Theater zu machen.“
(Sydsvenskan Lund, Per Svenson, 17.09.2009)
„Selten kommt einem als Zuschauer eine Geschiche
im Theater so nahe wie diese.“
(Mainpost, Siggi Seuß, 09.09.2009)
„Trägt durchaus Züge der antiken Tragödie.“
(Südkurier Konstanz, Wolfgang Bager, 08.06.2009)
„Nordost ist politisches Theater und - ein Aufschrei.“
(Münchner Merkur, joe, 15.02.2009)
„Ein Stück ohne Pathos und falsche Zwischentöne. -
Grandios. Berührend. Verdichtend.“
(Kulturwoche Wien, Evelyn Blumenau, 29.01.2009)
„Eine starke, eindringliche, aufrüttelnde Inszenierung, die niemanden unberührt läßt. Ein Volltreffer. - Fünf Sterne.“
(Göteborg nr.se, 13.03.2008)
„Von einer schwer zu vergleichenden Stärke.“
(Göteborg Posten, 13.03.2008)
„Asketisch, suggestiv, blitzschnell und mit viel Raum für erdrückende Stille.“
(GT Göteborg, 13.03.2008)
„Das merklich schockierte Publikum spendete zu Recht minutenlangen Applaus.“
(Marburger Zeitung, Franz-Josef Hanke, 11.03.2008)
„Die Charaktere sind ineinander verwoben wie in einem Thriller.“
(Borgåbladet Helsinki, Green, 31.01.2008)
„Für alle, die aktuelles, engagiertes und intelligentes Theater wollen, ist Nordost ein Muss.“
(Skenet Helsinki, Monika Holmström, 31.01.2008)
„Nordost ist ein in jeder Hinsicht zwingendes Stück.“
(ÅU Turku, Rönnholm, 20.01.2008)
„Unerbittlich wie ein griechisches Drama.“
(Wiener Zeitung, Reinhard Kriechbaum, 23.01.2008)
„Nach der Premiere sollte man still sitzen bleiben. Schweigen würde für die Rezension reichen.“
(Ekspres Bydgoski PL, Katarzyna Karczor, 26.11.2007)
„Der hervorragende Text Nordost erzählt den einfachsten Dominoeffekt der Welt, den Lauf von Ursache und Wirkung, und trennt die Nabelschnur, die uns mit unserer allgemein angenommenen Sicherheit verbindet.“
(Nova Syla Kriticzna PL, B.o. Islington, 26.11.2007)
„Ein ganz starkes Stück - nicht umsonst preisgekrönt.“
(Buendner Tagblatt Chur, Julian Reich, 08.11.2007)
„Buchsteiner konzentriert diese dramatische Extrem-Situation mit geradezu schmerzhaft schneidender Schärfe.“
(Münchner Abendzeitung, Reinhold Horn, 20.10.2007)
„Der gut recherchierte Text des deutschen Dramatikers ist einer von denen, die zurzeit um die Welt gehen. Und das kann man gut verstehen.“
(Berlingske Tidende Kopenhagen, Jakob Steen Olsen, 03.10.2007)
„Verdichtetes, ausgezeichnetes Theater.“
(Nedelja Slowenien, Jerneja Jezernik, 19.08.2007)
„Eine Atmosphäre höchster Intensität und bedrohlicher Hilflosigkeit.“
(Der Standard Wien, Bernhard Bayer, 21.07.2007)
„Buchsteiner macht den Verlauf der Schicksale bis zu ihrem unausweichlichen Berührungspunkt so transparent wie weiland Buñuel in seinen Filmen.“
(Kärntner Tageszeitung, Maja Schlatte, 21.07.2007)
„Selten hat die Freiheit so gut geschmeckt wie nach diesen zwei Theaterstunden.“
(Kleine Zeitung, Erwin Hirtenfelder, 21.07.2007)
„Buchsteiners aufwühlendes Geiseldrama erobert Preise und Theaterbühnen.“
(Züri Tipp, Isabel Hemmel, 25.01.2007)
„Der Text erzählt anhand dreier Frauenschicksale vom Weg in die Katastrophe und liefert Details, die auch dem behüteten Mitteleuropäer in Ansätzen deutlich machen, wie tragisch sich Entwicklungslinien der jüngsten russischen Geschichte in Einzelschicksalen kreuzen können (…) Gasprom Aufsichtsrat Schröder sollte das Pfalztheater in Kaiserslautern lieber meiden.“
(Theater Heute, Jürgen Berger, 01/2007)
„Buchsteiner verarbeitet die Geiselnahme von Moskau zu drei Monologen, die auf der Probebühne am Grazer Schauspielhaus fesselnd erzählt werden.“
(Standard Wien, 28.11.2006)
„Mit dem Tatsachen-Drama "Nordost" gelingt dem Schauspielhaus Graz ein packender, wichtiger Abend.“
(Kleine Zeitung Graz, Christian Ude, 20.11.2006)
„Darin liegt die Brisanz des Stücks: "Nordost" klagt nicht an - das wäre zu einfach. "Nordost" forscht nach den Ursachen des Terrors, macht Motive nachvollziehbar und erklärt Positionen.“
(Wochenblatt Kaiserslautern, Andreas Erb, 29.11.2006)
„In seinen besten Momenten spürt das Theater den Puls der Zeit, ist es ganz nah dran am wahren Leben. Dass der 42jährige Autor dafür den Else Lasker-Schüler-Stückepreis zu Recht verliehen bekam, zeigte die deutsche Erstaufführung am Pfalztheater Kaiserslautern.“
(Rheinpfalz Kaiserslautern, Fabian R. Lovisa, 18.11.2006)
„Die Frauen sind es, auf die Buchsteiner sein Augenmerk legt. Drei Frauen, drei Witwen, schlussendlich. Damit gelingt eine spezielle Sicht auf den Terrorismus.“
(Sächsische Zeitung Dresden, Kristin Anacker, 20.11.2006)
„Die Schauspieler transportieren diesen Text so unmittelbar, so direkt und doch ohne Pathos, und gleichzeitig die Einsicht, dass es eine politische Pflicht zur Gewaltlosigkeit gibt, die erfüllt werden muss.“
(Dresdner Neuste Nachrichten, Uta Wiedemann, 20.11.2006)
„Ellen Lamms Inszenierung rhythmisiert exzellente Schauspielkunst.“
(Dagens Nyheter Stockholm, 26.04.2006)
"Eine sehr berührende Aufführung."
(Kulturnytt Stockholm, 26.04.2006)
"Buchsteiner hinterfragt mit „Nordost“ nicht alleine den Terrorakt, sondern diskutiert zugleich auf einer abstrakten Ebene Werte wie überhöhten Patriotismus, nationalen Stolz oder auch mediale Darstellungsformen."
(Rheinpfalz, Andreas Erb, über den Else-Lasker-Schüler-Preis)
"Ein brisanter, politischer Stoff - dramatisch überzeugend umgesetzt.“
(St. Galler Tagblatt, über den 1. Preis bei den St. Galler Autorentagen)
"Es gelingt das Kunststück,
das hochkomplexe Thema "Terror" am Beispiel der drei Frauen ins Exemplarische zu verdichten.
Das Stück hat einen Rhythmus, eine Beschleunigung, eine emotionale Kompression, die anrührt, erschreckt, schockt.
Ein Wahnsinnsaugenblick der Zeitgeschichte."
(Gerhard Jörder, ZEIT, Laudatio zum "Else-Lasker-Schüler Stückepreis")